Aus unseren Kolpingsfamilien
aus den Jahre 2015



Adventfeier und Ehrungen 2015

bei der KF St. Emmeram am 14.12.


"Machet die Tore weit und die Türen", so das Thema Adventfeier der Kolpingsfamilie St.Emmeram. Die Vorsitzende der KF Bernadette Feihl konnte dazu im Pfarrheim am Wiesmeierweg 50 Vereinsmitglieder begrüßen. Präses Siegfried Schweiger und Diakon Ullrich Wabra gestalteten zusammen mit Cäcilia und Teresa Plohmann, Melanie Stein, Steffi Lang und Gabi Hahn den besinnlichen Teil. Mit Texten, Geschichten und Liedern schlugen sie eine Brücke von der biblischen Herbergssuche zu denen, die heute auf der Flucht sind. "Öffnet im Hl. Jahr der Barmherzigkeit die Türen dem kommenden Erlöser."



Auf dem Foto, von links nach rechts: Bernadette Feihl,
Manfred Eberl, Herta Schindler und Siegfried Schweiger.

In der Rückschau auf das Jahr 2015 dankte Bernadette Feihl den Anwesenden für die gezeigte Offenheit in den Belangen des Vereins. Sie würdigte den Malermeister Manfred Eberl für seine 50jährige Mitgliedschaft in der KF sowie seinen regen Besuch der Vereinsabende und der Kegelabteilung. Dank und Anerkennung wurde auch Herta Schindler zuteil, die der Kolpingsfamilie seit 25 Jahren angehört. Diese hat sich als langjährige 2. Vorsitzende, bei der KF St. Emmeram und beim KF Bezirksverband, sowie als Brückenbauerin zur Pfarrgemeinde, zur Theatergruppe und zur Lusticania große Verdienste erworben. Mit einer Agape klang die adventliche Feierstunde aus.




Kolpinggedenktag 2015

Ehrungen bei der KF St. Konrad am 13.12.


Am dritten Adventsonntag beging die Kolpingsfamilie St. Konrad den Kolpinggedenktag mit einem feierlichen Gottesdienst um 9.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Konrad, den Präses Dr. Oliver Hiltl zelebrierte.
Beim anschließenden Festakt im Pfarrsaal bei Kaffee und Lebkuchen begrüßte die Vorsitzende Beate Lorenz die anwesenden Mitglieder und Ehrenmitglieder und bedankte sich beim Präses für den ansprechenden Gottesdienst. Anschließend hielt Präses Dr. Hiltl die Festrede zu einem Wort Adolph Kolpings "An Gottes Segen ist alles gelegen". Er bedankte sich bei den Kolpingministranten für den Dienst am Altar.
Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz gab einen Bericht aus dem Bezirk ab, worüber er besonders stolz war, ist die Auszeichnung der Stadt Regensburg mit dem Städtepartnerschaftspreis. Gemeinsam mit dem Kolpingwerk Brixen und unserem Kolpingwerk Regensburg wurden wir am 14.11.2015 für mehr als 35 Jahren Patenschaft geehrt. Seitdem praktizieren wir eine "gelebte Freundschaft über die Grenzen hinaus" und setzen so ein Zeichen für "Frieden und Verständigung", heißt es in der Stadt.

Anschließend nahm er Ehrungen vor, drei Kolpingmitglieder wurden für ihre Tätigkeit ausgezeichnet. Zu den geehrten gehörten Frau Inge Kirchberger, Herrn Florian Birkenseher, Herrn Johann Reisinger.



Am Bild: v.l. Beate Lorenz, Johann Reisinger, Präses Dr. Hiltl,
Herbert Lorenz, Florian Birkenseher, Inge Kirchberger

Frau Beate Lorenz gab noch ein kurzes lustiges Gedicht zu Besten, bevor Präses Dr. Hiltl mit dem Gebet "Mut tut gut" das Schlusswort sprach. Mit dem gemeinsamen Kolpinglied und einem kleinen Imbiss wurde die Feier abgeschlossen.




Kolpinggedenktag 2015

Ehrungen und Neuaufnahmen bei der KF Herz Jesu am 7.12.


Im Rahmen einer Veranstaltung der KF Herz Jesu zum Kolping-Gedenktag wurden Norbert Dollinger und Karl Rickauer für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Sie erhielten eine Urkunde, die Kolping-Anstecknadel in Gold und einen Freiaufenthalt in einer Ferieneinrichtung des Kolpingwerkes.



Die Jubilare Karl Rickauer (Mitte) und Norbert Dollinger (rechts)

Dollinger ist seit 2002 Vorsitzender der Kolpingsfamilie und bekam dafür die Silbermedaille, die aus Anlass des 150. Todestages von Adolph Kolping geprägt wurde. Rickauer hat sich große Verdienste bei den früheren Theateraufführungen der KF erworben. Bei dieser Veranstaltung konnten auch neue Mitglieder aufgenommen werden. Die Familie Frank Kreutner trat der KF Herz Jesu bei.

Die anschließende Adventfeier mit mundartlichen Gedichtbeiträgen zum Weihnachtsgeschehen wurde von einer Stubenmusik, dem Duo Islinger und Klaus, umrahmt. Nach abschließenden Worten des Präses, Pater Konrad Schweiger SDB, ließ man den Abend, der mit einem Gottesdienst in der Herz Jesu Kirche begonnen hatte, bei einem kalt/warmen Buffet ausklingen.




Kolpinggedenktag 2015

bei der KF St. Bonifaz/ St. Georg am 1.12.





Nur mutig vorwärts,
Gott wird für die Zukunft sorgen.

Wir feierten den Kolping-Gedenktag mit einer Andacht in der Pfarrkirche St. Bonifaz. Diakon Sebastian Aichner gestaltete in Vertretung von Präses Berndt Riepl den adventlichen Wortgottesdienst. Die Rolle Adolph Kolpings in seiner Zeit und unsere Rolle in der heutigen Zeit - wir sind aufgerufen wie Adolph Kolping unseren Beitrag zu leisten und adventliche Menschen zu werden.

Anschließend trafen wir uns im kleinen Pfarrsaal zur Ehrung langjähriger Mitglieder.



Geehrt wurden: für 65 Jahre Mitgliedschaft Heiner Reitberger und jeweils für 25 Jahre Mitgliedschaft Bauhuber Stefan, Gruber Josef, Scherwitz Wolfgang, Starzinger Elisabeth und das Ehepaar Westermeier Irma und Albert. Mit dem Dank für ihre Treue zu Adolph Kolping überreichte Vorsitzender Reinhard Schöftenhuber die Ehren- urkunden, Ehrennadeln und einen Gutschein für einen Aufenthalt in einer Kolping-Familienferienstätte.

Mit dem gemeinsamen Kolpinglied und einem "Treu Kolping" endete der offizielle Teil zum Kolpinggedenktag.




Ehrung Domvikar Msgr. Harald Scharf 2015

Bayerischer Verdienstorden für den Ehrenpräses der KF St. Erhard

Am 14.10.2015 verlieh
Ministerpräsident Horst Seehofer
im Antiquarium der Münchner Residenz
den Bayerischen Verdienstorden
an 38 Persönlichkeiten des Freistaates.

Eine dieser war unser früherer Diözesanpräses
Dompfarrer a.D. Domvikar Msgr. Harald Scharf.

1987 kam Msgr. Harald Scharf nach seiner Kaplanszeit nach Regensburg und übernahm als Pfarrer die Pfarrei St.Cäcilia, in der er 1992 die Kolpingfamilie gründete.
1993 verlieh ihm die Faschingsgesellschaft Lusticania den Orden "Ritter des Goldenen Humors".
1994 wurde Msgr.Harald Scharf als Nachfolger und zugleich Domvikar von Domkapitular em. Prälat Robert Hüttner zum Diözesanpräses des Kolpingwerkes ernannt, zuerst hauptamtlich und von 2008 bis 2012 nebenamtlich.
Von 2008 bis 31.8.2015 war Domvikar Scharf Dompfarrer der Pfarrei Niedermünster.
Domvikar Msgr. Harald Scharf war in seiner Zeit als Diözesanpräses zugleich Präses der KF St. Erhard und Hauspräses des Kolpinghauses. Als Hauspräses wirkte Scharf segensreich und mit außerordentlichem Engagement für die KF und die Hausbewohner. Darüber hinaus organisierte er die Renovierungsarbeiten im Kolpinghaus einschl. Hauskapelle.
Er hat sich durch sein außergewöhnliches Wirken im Kolpingwerk, Kolpingbildungswerk und Kolping Erwachsenen Bildungswerk für die Diözese und Bayern weit um seine Mitmenschen verdient gemacht. Als Dank und Anerkennung wurde ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen.
Der Kolping Bezirksverband Regensburg gratuliert Dompfarrer a.D. Domvikar Msgr. Harald Scharf herzlich zu seiner besonderen Auszeichnung und wünscht ihm für die Zukunft "Alles Gute und Gottes Segen".



Ein besonderer Gast war natürlich
Erzbischof Georg Gänswein aus Rom.



Gruppenbild mit den Ordensträgern: Harald Scharf, Magdalena Neuner und Erzbischof Georg Gänswein (mittig) sowie der Begleitung aus Regensburg und Kolpingsohn Bürgermeister Joli Haller (rechts) aus Bodenmais

Aus der Oberpfalz wurden auch Verleger Peter Esser aus Regensburg, der ehem. Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg Gerd Geismann geehrt. Auch Elisabeth Popp aus Cham wurde ausgezeichnet für ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Diözesanvorsitzende des Katholischen Frauenbundes. Aus Tännesberg bekam Rektorin Elisabeth Wittmann den Bayerischen Verdienstorden. Sie hat vor gut 20 Jahren als Landratsgattin das soziale Hilfswerk "Lichtblicke" gegründet, das Bedürftige in der nördlichen Oberpfalz unterstützt. Ausgezeichnet wurden auch die beiden Unternehmerinnen Andrea und Sabine Schönberger aus Schwarzenfeld.



Die Ordensträger stünden "in besonderer Weise
für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft,
die Pflege der bayerischen Traditionen und Bayerns Fortschritt",
betonte Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Begrüßung.

"Die 19 Frauen und 19 Männer haben unsere Heimat
entscheidend mitgestaltet und geprägt -
sie sind das Herz unseres Landes!"

Der Bayerische Verdienstorden wurde 1957 ins Leben gerufen. Eine Besonderheit ist dabei, dass die Zahl der lebenden Ordensträger auf 2000 begrenzt ist. Nach der diesjährigen Verleihung wird es rund 1650 Ordensträger geben. Insgesamt haben seit 1957 schon gut 5400 Personen den Verdienstorden erhalten.

Msgr. Harald Scharf betrachtet diese Ehrung gleichzeitig als eine Würdigung der Arbeit des gesamten Kolpingwerkes in der Diözese mit seinen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, sowie den Einrichtungen - Kolping-Bildungswerk, Jugendberufshilfe, Kolpinghaus und Familienferienwerk.
Dazu sein Dankesschreiben an den DV Regensburg.






Segnungs- und Einweihungsfeier
Ferienhauses in Neubäu 2015


der KF St. Konrad


Am 3. Mai 2015 wurde unser neues Familienferiendomizil in Neubäu durch unseren Präses Dr. Oliver Hiltl gesegnet. Bei der anschließenden Einweihungsfeier nutzten unsere Mitglieder die Möglichkeit die neue "Heimat" zu besichtigen. Alle die mit gefeiert haben freuten sich über die schöne und gemütliche Wohnung und beglückwünschten die gesamte Vorstandschaft zu dem Entschluss dieses Objekt zu erwerben.



Die Mitglieder waren auch von der ruhigen und idyllischen Lage der Ferienwohnung beeindruckt. Die Ferienregion "Neubäuer See" bietet Ihren Besuchern ein vielfältiges Programm zur Freizeitgestaltung und ist von Regensburg kommend schnell zu erreichen. Wir konnten in unserem neuen Domizil schon einige Gäste begrüßen und hoffen, dass noch viele die Gelegenheit zur Erholung nutzen werden.


Ein bisschen Werbung darf noch sein!

Ansprechpartner:
Kolpingsfamilie St. Konrad e.V.
Hr. Michael Eifler
Tel: 0160 / 97973378
eMail: haus-kolping@t-online.de
Hausadresse:
Familienferienheim Neubäu
Sonnenpark 13
93426 Roding-Neubäu am See
Flyer im PDF-Format





Bildungswochenende in Lambach 2015

der KF St. Emmeram vom 08.-10.05.


75 Mitglieder der KF St. Emmeram Regensburg hatten sich auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit ihrem Präses Siegfried Schweiger im Kolping-Ferienheim Lambach ihr turnusgemäßes Bildungswochenende zu verbringen.

Unter dem Globalthema
"Sorgt euch um das Wohl der Stadt,
denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl."

(Jeremia 29,7)
stand besonders das Thema
"Umgang mit Fremden und Flüchtlingen"
im Mittelpunkt.

Die beiden Vorsitzenden Bernadette Feihl und Herta Schindler hatten ein ansprechendes Programm entworfen und als externe Fachleute Monika und Dr. Hermann Röttger gewinnen können. Einen vergnüglichen Einstieg mit ernstem Hintergrund boten zu Beginn die gezeigten Kippbilder. Dies sind Zeich- nungen, die unterschiedlich gedeutet werden können. Dadurch wurde bewusst gemacht, dass Menschen unterschiedliches wahrnehmen können, auch wenn sie über die gleichen Informationen verfügen. Diese Erkenntnis wurde am Samstag vertieft durch Informationen zur Flüchtlingsproblematik. Es wurden die Schwierigkeiten erörtert, die sich ergeben, wenn Menschen mit unterschiedlicher "Kulturgrammatik" aufeinander treffen. Hinweise zum Ablauf des Asylverfahrens und zum Thema Kirchenasyl rundeten diesen Teil ab. Am Sonntag ging es dann um die Frage, welche Herausforderung die Flüchtlinge speziell für uns Christen darstellen und was der Satz meint: "Gott begegnen im Fremden."

   

Parallel dazu wurde das Thema von den Kindern unter der bewährten Leitung von Teresa Brey und Melanie Stein erarbeitet. Diese stellten die Geschichte vom Barmherzigen Samariter an Bibelfiguren dar und brachten ihre Ergebnisse in die abschließende Eucharistiefeier ein.



Ein Quizabend mit 9 Stationen, eine Maiandacht, das Morgenlob und die Eucharistiefeier verbanden alle Elemente dieses Wochenendes. Dabei kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz.




Mitgliederversammlung 2015

bei der KF St. Emmeram am 13.04.


42 Jahre infolge war Werner Steib hochgeschätzter Kassier der Kolpingsfamilie St. Emmeram. Bei der Mitgliederversammlung im Pfarrheim stellte sich der Regensburger Kunstmaler zum allgemeinen Bedauern nicht mehr zur Wahl. "Die moderne Kassenführung mit Computerüberweisungen und das Jonglieren mit IBAN und BIC sei nicht so sein Ding."
Hans Doblinger, ein gelernter Bankfachmann, wurde zu seinem Nachfolger gewählt. Ebenfalls auf eine Wiederwahl verzichtete Melanie Stein. Weil sie in der Emmeramer Jugend vieles geschenkt bekommen hat, wolle sie einiges zurückgeben, sagte die Jugendleiterin bei ihrer Wahl vor 9 Jahren. Das hat sie nach Über- zeugung aller reichlich getan. Die in geheimer Wahl mit fast 100 Prozent der Stimmen wiedergewählte Vorsitzende Bernadette Feihl freut sich auf den Tag, an dem Melanie Stein nach der Familienpause wieder in den Vorstand der KF zurückkehren wird. Zur Nachfolgerin von Melanie Stein wurde Maria Torscht gewählt. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Herta Schindler, Gabi Hahn, Theo Berger, Erwin Brunner und Siegfried Schweiger wurden eindrucksvoll in ihren Ämter bestätigt.

Das wöchentliche Programm von Kolping Emmeram orientiert sich am Selbstverständnis des Kolpingwerkes. Dies will eine Glaubens- und Lebensgemeinschaft, Bildungs- und Aktions- gemeinschaft sein. Jährliche Highlights sind der Faschingsball, die Mitgestaltung des Pfarrfestes, die Bergfahrt und das Theaterspiel. Aktionen zum Palmsonntag, die Gestaltung des Fronleichnamsteppichs oder des Erntealtares tragen die Handschrift der KF. In diesem Jahr stehen Wochenende in Lambach und eine dreitägige Fahrt nach Köln zum Besuch des Kolpinggrabes auf dem Programm.

Im Berichtsjahr, das sich auf das Jahr 2014 bezog, war der Einsatz der KF auch bei einigen außergewöhnlichen Ereignissen gefordert. Pfarrer Roman Gerl dankte für die Mithilfe beim Katholikentag und beim ZDF-Gottesdienst, sowie grundsätzlich für den Dienst von Kolping in der Pfarrei. Er sprach über die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der bevorstehenden Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram / Niedermünster ergeben. Ihm ist die Bündelung der Kräfte ein besonders Anliegen.
Einen eindrucksvollen Bericht über die Theatergruppe legte Spielleiter Fritz Niebler vor. 618 Besucher haben die ländliche Posse von Hermann Schuster "Der dalkete Bua" im Pfarrheim gesehen. Darunter war auch die Tochter von Hermann Schuster, die sich sehr lobend über die Emmeramer Aufführung äußerte.
Die Sprecherin des Pfarrgemeinrates Cäcilia Plohmann erwähnte das vielfältige Netzwerk, in dem sich die Mitglieder der KF vom Ministrantendienst bis zum Tisch einbringen. "Die Tat ziert den Mann, die Frau", sagt Kolping. Ein besonders Beispiel sind nach Plohmann auch die sechs Jugendlichen, die bei der Jugendgarde der Lusticania begeistern.



Die neue Vorstandschaft der KF St. Emmeram
mit Pfarrer Roman Gerl

Präses Siegfried Schweiger erinnerte in seinem Schlusswort an das Lebensbeispiel des Emmeramer Kolpingssohnes, Hilfsmesners und Luftschutzpolizisten Johann Igl. Er wurde im Alter von erst 32 Jahren am 20. April vor 70 Jahren als Opfer der Terrorjustiz des Dritten Reiches gehängt. Igls Worte in der Emmeramer Sakristei: "wir alle müssten mehr Mut haben", bleiben gültig. Schweiger sagte, die kommenden Gedenktage und Herausforderungen bieten genügend Gelegenheit, dies zu zeigen. Er versicherte dem Emmeramer Pfarrer die Loyalität der beiden KFs in der zukünftigen Pfarreien-Gemeinschaft. "Auf die Kolpingachse Niedermünster - Emmeram können sie sich verlassen."




Karl-Heinz Grillmayer
wird Ehrenvorsitzender 2015


bei der KF St. Albertus Magnus


Danke sagte die Kolpingfamilie St. Albertus Magnus ihrem langjährigen Vorsitzenden Karl-Heinz Grillmayer und ernannte ihn bei der Jahreshauptversammlung zum Ehrenvorsitzenden.

Die Kolpingfamilie würdigte damit sein jahrzehntelanges Engagement im Namen Adolph Kolpings, seine Tatkraft, seinen Mut, sein Gottvertrauen, sein Verantwortungsgefühl und seine Freude an der Arbeit für seine "Familie". Seit dem plötzlichen Tod seines Vorgängers 1991 führte Karl-Heinz Grillmayer die Geschicke der Kolpingsfamilie und war mit seiner Begeisterung und seiner Tatkraft immer ein Vorbild für alle Mitglieder.
So war es für alle anwesenden Mitglieder selbstverständlich, den Antrag der Vorstandschaft einstimmig anzunehmen und ihn zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen.



von links nach rechts: Präses Pfarrer Sigmund Humbs,
Inge Grillmayer, Ehrenvorsitzender Karl-Heinz Grillmayer,
Martina Stich, Diözesanvorsitzender Heinz Süss

Er erhielt vom Präses der Kolpingsfamilie Pfarrer Sigmund Humbs und der stellvertretenden Vorsitzenden Martina Stich eine Ernennungsurkunde und ein Geschenk überreicht. Der Diözesanvorsitzende Heinz Süss überreichte ebenfalls eine Urkunde und die "Adolph Kolping Medaille" in Gold.
Natürlich wurde auch die Ehefrau des Ehrenvorsitzenden mit Blumen bedacht, denn wie heißt es doch so schön: "Hinter jedem erfolgreichen Mann, steht eine starke Frau"




Vortrag 2015

"Fundamentalismus - fromm und gewaltbereit?"
am 24.02. von Diözesanpräses Wissel
bei der KF St. Bonifaz / St. Georg


Zum oben genannten, zur Zeit hoch aktuellen Thema, wurde Diözesan- präses Stefan Wissel zu einem Vortrag in unsere Kolpingfamilie eingeladen. Schon das große Interesse, gemessen an der Zahl der Teilnehmer, zeigte die Aktualität des Themas.

Stefan Wissel definierte zuerst was "Fundamentalismus" bedeutet, um dann Ursprung, Auswirkungen und Folgen in Politik, Religion und Gesellschaft zu durchleuchten.
Zunächst ist Fundamentalismus das Beharren auf festen politischen oder religiösen Grundsätzen. Er birgt somit immer die Gefahr eines religiösen oder politischen Fanatismus in sich. Fundamentalistisch verstandene Religionen und daraus entstehende soziale Bewegungen betrachten ihre Überzeugungen als absolute Lösung für alle politischen, sozialen und wirtschaftlichen Lebensfragen. Dieser Gefahr unterliegen die Menschen aller politischen Systeme und Religionen. Eine ausführliche Diskussion schloss sich seinem Vortrag an.



Abschließend überreichte Vorsitzender Reinhard Schöftenhuber dem Diözesanpräses einen Scheck über 300 Euro als Spende zur Renovierung des Jugendwohnheimes im Kolpinghaus.




Mitgliederversammlung 2015

bei der KF Neutraubling


Zur Mitgliederversammlung konnte Vorsitzender Helmut Träg neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch 1. Bürgermeister Heinz Kiechle Stadtrat Alfons Raith begrüßen. Eingangs bat Vorsitzender Träg die Anwesenden zum Totengedenken für unser verstorbenes Mitglied Balthasar Wick um eine Schweigeminute.
Nach einem Grußwort von Bürgermeister Kiechle wurden vom Vorsitzenden Helmut Träg die Ereignisse und Versammlungen des abgelaufenen Jahres kurz beleuchtet. Dabei freute er sich über die zum Teil sehr gut besuchten Veranstaltungen wie z.B. den Vortrag von Engelbert Harteis über seine Reise in die Slowakei. Vorsitzender Helmut Träg bat in seiner Rede die Kolpingmitglieder bei der Veranstaltung am Volkstrauertag um ein geschlossenes Auftreten beim Banner. Man zeigt mit seinem Erscheinen seine Verbundenheit mit dem Verein sowie den Werten Kolpings.

Kassier Wolfgang Böhm, dem die Kassenprüfer Neft und Raith eine gute Buchführung bescheinigten, konnte eine gute Kassenlage vermelden. Die Kolpingfamilie Neutraubling hat im Laufe des Jahres auch einige Veranstaltung bei denen es darum geht für soziale Zwecke Geld einzunehmen. Altkleidersammlung, Josefischafkopfturnier und das zusammen mit dem Frauenbund ausgerichtete Weinfest sind hier zu nennen.



Aus dem Erlös dieser Veranstaltungen konnte die Kolpingfamilie Neutraubling diesmal 500 Euro an Pfarrer Josef Weindl übergeben. An den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Markus Neft übergab Vorsitzender Träg auch noch 800 Euro für die Brasilienaktion und 350 Euro für den Umbau des Kolpinghauses Regensburg.

In seinem Schlusswort sprach Präses Josef Weindl der Vorstandschaft und den Mitgliedern seinen Dank aus. Auch für die Spende der KF freute er sich sehr. Mit diesem Betrag könne er für die Pfarrei wieder einiges anschaffen.
Mit dem Kolpinglied wurde die Versammlung abgeschlossen.

Wolfgang Böhm




Fasching 2015

bei der KF St. Emmeram




"Voll Power, faszinierend, bezaubernd, ein Sinnengenuss!"
Das sind nur einige der Urteile über den mitreißenden Auftritt des Kalifen Armin (Präsident Armin Haucke) mit seiner Showgruppe beim Faschingsball der Kolpingsfamilie St. Emmeram. Für viele Gardemädchen und für die beiden Tänzer von der Faschingsgesellschaft des Bezirksverbandes war es ein Heimspiel, sind sie doch selbst Mitglieder in der KF St. Emmeram. Die Mitwirkenden verstanden es in vorbildlicher Weise, das Faschingsmotto der Lusticania, "Oriental Dream", in mitreißenden Tänzen aufzugreifen und publikumswirksam umzusetzen.

In einem Tanzspiel wird die Liebe zweier junger Menschen aus der Wüste auf eine harte Probe gestellt. (Magdalena Niebler, Daniel Kain) Sie gehören verfeindeten Stämmen an. Diese versuchen alles, um die beiden Liebenden zu trennen.
Nachdem ein Kampf zwischen den Stämmen die beiden nicht hatte auseinander bringen können, schickte der Stamm des jungen Mannes eine Bauchtänzerin (Cäcilia Plohmann). Sie sollte den jungen Mann umgarnen. Auch sie hatte keinen Erfolg. Der junge Mann blieb seiner Freundin treu. Schließlich hatten die beiden Stämme das Einsehen. Sie erlaubten die Verbindung. Aus zwei Stämmen wurde einer. Eine berührende Geschichte, wie aus Tausend und einer Nacht.
Neben den Gardemädchen beeindruckten, von Fritz Niebler souverän moderiert, Prinzenpaar, Präsidium und Elferrat.

Verdienstvolle KF-Mitglieder wurden mit dem Lusticania-Orden geehrt. Zu den diesjährigen Ordensträgerinnen und -trägern gehören unter anderem Präses Siegfried Schweiger, Pfarrer Roman Gerl, Vorsitzende Bernadette Feihl, 2. Bezirks- vorsitzende Herta Schindler, Alexandra Huber, Hans Doblinger, Jugendleiterin Melanie Stein, Präsidiums- mitglied Cäcilia Plohmann sowie die Mütter von Gardemädchen Angelika Niebler, Michaela Speda und Maria Torscht. Weiter wurde Peter Danner geehrt, der sich mit Fritz Niebler um die Kinder- faschingstage im Kolpinghaus kümmert, und das Emmeramer Vorstandsmitglied Werner Steib.
Der Hobbymaler ist seit Jahrzehnten im Emmeramer Pfarrheim verantwortlich für die künstlerische Umsetzung des jeweiligen Faschingsmottos. In diesem Jahr hatte der Vorstand das Leitwort "Kaspertheater" ausgegeben. Dementsprechend gestaltete der Regensburger Kunstmaler das Kolpingzimmer als Kasperltheater. Werner Steib zog sämtliche Register seines Könnens: Großflächige Malereien an den Wänden, darauf die Gesichter vieler Zuschauerinnen und Zuschauer.




Die Masken des Balls orientierten sich nach den Figuren des Kasperltheaters: Der Kasperl, die Gretl, der Seppl, die Großmutter, eine Prinzessin, ein König, der Wachtmeister, der Teufel, der Räuber. Alle waren sie da. - Nicht zu sehen war das Krokodil. Warum auch? "Sag dem Krokodil erst, wie hässlich es ist, wenn du den Fluss überquert hast", so sagt ein afrikanisches Sprichwort.


Was sonst noch war?
Viel Besuch in der Bar,
eine gut bestückte Tombola,
ein fleißig und gekonnt auflegender DJ Wolfgang Dantl
und nicht zuletzt ein tanzfreudiges Publikum.



Dem Gründungsvater der Lusticania, Prälat Karl Böhm, hätte es gefallen:
"Frohsinn und Scherz erfülle euer Herz."

Siegfried Schweiger




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